WIR HABEN DIE ANTWORTEN AUF IHRE FRAGEN

Häufige Fragen
Wie sicher ist mein Geld bei den Anlagebanken von Savedo?

Bei Savedos Anlagebanken ist das angelegte Geld inklusive Zinsen in der Schweiz bis zu einem Betrag von CHF 100'000 pro Bank und Anleger und durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung bis zu einem Betrag von EUR 100'000 pro Bank und Anleger gesetzlich geschützt. Einlagen in Grossbritannien wiederum werden in Höhe von GBP 85'000 je Anleger und je Bank durch die Einlagensicherung geschützt.


Wie ist mein Geld bei der Servicebank Hypothekarbank Lenzburg abgesichert?

Nach Zahlungseingang auf Ihrem Savedo-Konto, welches dem Geldtransfer zur Anlagebank dient, ist Ihr Guthaben durchgängig bis zur Weiterleitung auf das Festgeldkonto bei der Anlagebank durch die kontoführende Hypothekarbank Lenzburg AG gesichert. Das Guthaben auf diesem Konto unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung (Art. 37a, Abs. 1 BankG) und ist bis zu einem Maximalbetrag von CHF 100'000 geschützt.

Was ist die Einlagensicherung?

Die Einlagensicherung ist ein Schutzmechanismus, der bei einer Insolvenz beziehungsweise Zahlungsunfähigkeit eines kontoführenden Bankinstitutes greift und das Geld von Anlegern schützt und im Entschädigungsfall erstattet. Gerät eine Bank in eine finanzielle Schieflage und ist nicht mehr in der Lage die Einlagen ihrer Kunden auszuzahlen, so greift die Einlagensicherung.

Wie funktioniert das Einlagensicherungssystem in der Schweiz?

In der Schweiz gelten Ihre Einlagen gemäss Art. 37a Bankengesetz (BankG) bis zu einem Betrag von CHF 100'000 als privilegiert, da diese beim schweizerischen Verein esisuisse abgesichert sind. Banken, die solche privilegierten Einlagen entgegennehmen, sind gesetzlich verpflichtet, sich einer durch die FINMA genehmigten Selbstregulierung anzuschliessen. Dadurch wird gewährleistet, dass die privilegierten Einlagen bei Zahlungsschwierigkeiten einer Bank innerhalb von maximal 20 Arbeitstagen an die Einleger ausbezahlt werden.

Wie funktioniert das Einlagensicherungssystem bei den Anlagebanken in der EU?

In der Europäischen Union gelten für alle Mitgliedsstaaten einheitliche Richtlinien zur Schaffung nationaler Einlagensicherunggssysteme, um die Anlagen von Kunden zu schützen. Die EU-weit harmonisierten Vorgaben basieren auf den Richtlinien 1994/19/EG und 2009/14/EG. Damit ist ein Maximalbetrag von EUR 100'000 pro Anleger und Bank abgesichert. Mit der jüngsten Richtlinie 2014/49/EU beschloss das Europäische Parlament weitere Massnahmen, um den Schutz von Anlegern in der EU weiter zu stärken. So wird zum Beispiel schrittweise die Auszahlungsfrist von Erstattungsbeträgen im Sicherungsfall von 20 auf 7 Arbeitstage bis 2024 verkürzt.

Welche Einzahlungsstichtage muss ich beachten?

Von Bank zu Bank können Einzahlungsstichtage variieren. Welche Einzahlungstage je Bank gelten, finden Sie auf der Seite des jeweiligen Angebotes unter «Angebotsdetails» .


Wie erfolgt die Zinsberechnung?

Informationen zur Zinsberechnung finden Sie in den Produktinformationen der jeweiligen Anlagebank, da sich die Zinsauszahlung von Bank zu Bank unterscheiden kann.

Wie werden Zinserträge besteuert?

In der Schweiz unterliegen Zinserträge der Einkommensteuer, die von 3 Einrichtungen erhoben wird: Bund (Bundessteuer), Kantone (Staatssteuer) und Gemeinden (Gemeindesteuer). Jährliche Zinserträge von über CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, unterliegen der Verrechnungssteuer von 35%. Die Schweizer Anlagebank zieht die Verrechnungssteuer direkt vom Zinsertrag ab und zahlt den verminderten Zinsertrag an die Savedo-Anleger aus. Jährliche Zinserträge von unter CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, werden nicht mit der Verrechnungssteuer belastet. Auf ausserhalb der Schweiz erwirtschaftete Zinserträge wird keine Verrechnugssteuer erhoben. Zinserträge sind durch den Anleger im Rahmen seiner persönlichen Steuererklärung zu deklarieren.

Werden in den Ländern der Anlagebanken Quellensteuern einbehalten?

Quellensteuersätze richten sich nach dem nationalen Recht des jeweiligen Domizils der Anlagebank. Der Einbehalt von Quellensteuern richtet sich nach dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen der Schweiz und dem Land der Anlagebank. So sieht zum Beispiel das DBA Schweiz-Deutschland vor, dass Zinseinkünfte in der Schweiz besteuert werden, sofern der Zinsgläubiger seinen Wohnsitz ausschliesslich in der Schweiz hat. Deutsche Anlagebanken führen daher keine Quellensteuer ab.

Warum ist die Webseite nicht auf Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch verfügbar?

Die Webseite savedo.ch kann derzeit nur auf Deutsch angeboten werden. Weitere Sprachen können aktuell nicht zur Verfügung gestellt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Welches Konto hinterlege ich als Referenzkonto?

Sie können mehrere Referenzkonten hinterlegen, abhängig davon welches Angebot Sie wählen. Entscheiden Sie sich beispielsweise für ein Anlageangebot in EUR, empfiehlt es sich, ein in EUR geführtes Referenzkonto zu hinterlegen, da andernfalls der Rückzahlungsbetrag durch den Wechselkurs beeinflusst werden kann.

Was kostet die Nutzung von Savedo?

Die Eröffnung und Führung eines Savedo-Kontos bei unserer Servicebank, der Hypothekarbank Lenzburg und eines Festgeldkontos bei unseren Anlagebanken ist für Sie immer kostenlos. Ebenso fallen für Sie keine Kosten für Transaktionsaufwände an, wenn Sie Anlagen über den Kundenbereich tätigen und verwalten.