WIR HABEN DIE ANTWORTEN AUF IHRE FRAGEN

Steuerinformationen
Wie werden Zinserträge besteuert?

In der Schweiz unterliegen Zinserträge der Einkommensteuer, die von 3 Einrichtungen erhoben wird: Bund (Bundessteuer), Kantone (Staatssteuer) und Gemeinden (Gemeindesteuer). Jährliche Zinserträge von über CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, unterliegen der Verrechnungssteuer von 35%. Die Schweizer Anlagebank zieht die Verrechnungssteuer direkt vom Zinsertrag ab und zahlt den verminderten Zinsertrag an die Savedo-Anleger aus. Jährliche Zinserträge von unter CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, werden nicht mit der Verrechnungssteuer belastet. Auf ausserhalb der Schweiz erwirtschaftete Zinserträge wird keine Verrechnugssteuer erhoben. Zinserträge sind durch den Anleger im Rahmen seiner persönlichen Steuererklärung zu deklarieren.

Werden in den Ländern der Anlagebanken Quellensteuern einbehalten?

Quellensteuersätze richten sich nach dem nationalen Recht des jeweiligen Domizils der Anlagebank. Der Einbehalt von Quellensteuern richtet sich nach dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen der Schweiz und dem Land der Anlagebank. So sieht zum Beispiel das DBA Schweiz-Deutschland vor, dass Zinseinkünfte in der Schweiz besteuert werden, sofern der Zinsgläubiger seinen Wohnsitz ausschliesslich in der Schweiz hat. Deutsche Anlagebanken führen daher keine Quellensteuer ab.

Führt die Savedo-Servicebank Hypothekarbank Lenzburg die Verrechnungssteuer an die Eidgenössischen Steuerverwaltung ab?

Da die Hypothekarbank Lenzburg in der Regel als Treuhänderin für die bei anderen Banken getätigten Festgeldanlagen agiert, ist sie nicht selbst Verrechnungssteuerschuldnerin und führt deshalb auch die eidgenössische Verrechnungssteuer nicht ab. Anders verhält es sich, wenn Sie sich auf der Savedo-Plattform für ein Festgeldangebot der Hypothekarbank Lenzburg entscheiden. In diesem Fall ist die Hypothekarbank Lenzburg nicht ausschliesslich Treuhänderin, sondern selbst Zinsschuldnerin und muss deshalb auf die von ihr ausbezahlten Zinsen die eidgenössische Verrechnungssteuer in Höhe von 35 % abführen.

Wie erfolgt die Abführung der Verrechnungssteuer in der Schweiz?

Werden ausserhalb der Schweiz Zinserträge erwirtschaftet, wird keine Verrechnungssteuer erhoben. Auch jährliche Zinserträge von unter CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, werden nicht mit der Verrechnungssteuer belastet. Jedoch ist bei jährlichen Zinserträgen von über CHF 200 pro Kunde und Produkt, die aus Anlagen bei Schweizer Banken stammen, die Verrechnungssteuer von 35% abzuführen. Die Schweizer Anlagebank überweist die fälligen Zinsen deshalb gekürzt um den geschuldeten Verrechnungssteuerbetrag an die Schweizer Servicebank Hypothekarbank Lenzburg. Die Servicebank behält ihrerseits keine weiteren Quellensteuern mehr ein, sondern überweist die bereits gekürzten Zinserträge an die Anleger.  Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand. Sie sind unverbindlich und stellen keine steuerliche Beratung dar. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen befähigten Person.

Wie fordere ich die Verrechnungssteuer zurück?

In der Schweiz ansässige Anleger können die Verrechnungssteuer in vollem Umfang bei der Steuerbehörde ihres Wohnsitzkantons zurückfordern, sofern sie die entsprechenden Vermögenswerte im Rahmen ihrer Steuererklärung korrekt deklarieren. Die jeweilige Schweizer Anlagebank wird dem Anleger zu diesem Zweck die nötigen Bescheinigungen ausstellen, um eine Rückforderung des einbehaltenen Verrechnungssteuerbetrags im Rahmen des Steuerveranlagungsverfahrens zu ermöglichen. Zinserträge aus Festgeldanlagen sind grundsätzlich im Wertschriften- und Guthabenverzeichnis aufzuführen, welches eine Beilage zum Hauptformular der Steuererklärung darstellt. In den meisten Kantonen ist das Wertschriften- und Guthabenverzeichnis kombiniert mit dem Antrag auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer beziehungsweise auf Verrechnung des einbehaltenen Verrechnungssteuerbetrags mit den geschuldeten Staats- und Gemeindesteuern. Um die Deklaration der Zinseinkünfte respektive die Rückforderung des einbehaltenen Verrechnungssteuerbetrags zu erleichtern, stellt Savedo Ihnen in Ihrem eingeloggten Kundenbereich einmal jährlich eine Steuerbescheinigung zum Download bereit.

Wie erfolgt die Abführung der Einkommensteuer in der Schweiz?

Inländische und ausländische Zinserträge eines Schweizer Steuerpflichtigen unterliegen der Einkommensteuer. Die Einkommensteuer wird von 3 Einrichtungen erhoben: Bund (Bundessteuer), Kantone (Staatssteuer) und Gemeinden (Gemeindesteuer). Der zu entrichtende Einkommenssteuersatz ist abhängig vom Wohnort, da Kanton und Gemeinde den Steuersatz selbständig festlegen. Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand. Sie sind unverbindlich und stellen keine steuerliche Beratung dar. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen befähigten Person.

Wie erfolgt die Besteuerung von Zinseinkünften aus Deutschland?

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland sieht vor, dass Zinserträge nur im Domizil der steuerpflichtigen Person besteuert werden. Entscheiden Sie sich also für Festgeldprodukte deutscher Anlagebanken, werden diese Anlagebanken keine Quellensteuern von Ihren Zinserträgen einbehalten. In diesem Fall werden die Zinserträge von der deutschen Anlagebank brutto an die Schweizer Servicebank von Savedo ausgezahlt. Da die Zinserträge in diesem Fall aus einer ausländischen Quelle stammen, wird die Schweizer Verrechnungssteuer nicht erhoben. Auf Zinserträge aus Deutschland ist durch Sie lediglich die Schweizer Einkommensteuer zu entrichten. Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand. Sie sind unverbindlich und stellen keine steuerliche Beratung dar. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen befähigten Person.